
Der Eigelstein - Inbegriff des Kölschen Veedels
Der Eigelstein – unser Veedel
Nur wenige Minuten von Dom und Hauptbahnhof entfernt ruht eines der ältesten Kölner Viertel: der Eigelstein. Beliebt bei den Bewohnern und beladen mit Klischees! Da wo et kütt wie et kütt und noch immer joot jejange es. Im Kern so klein wie kein anderes Kölner Veedel, ist der Eigelstein im Grunde nur eine Straßenverbindung zwischen dem U-Bahn-Knotenpunkt Ebertplatz und dem Hauptbahnhof. So nüchtern und kalt der Ebertplatz daher kommt, ein paar Schritte weiter am Eigelsteintor wird es lebendig! Bis heute vermischt sich am Eigelstein Geschichte mit der Vielfalt der Gegenwart: Früher war der Eigelstein Teil der alten römischen Heerstraße, die von Süden durch Köln nach Xanten führte. Hier arbeiteten Gerber, Schmiede, Glasbläser und Töpfer, heute sind es Kneipiers und Gemüsehändler, deren Stände sich unter Zucchini und Auberginenbergen biegen. Vor allem in der kölsch-türkischen Weidengasse mit ihren Ausläufern in den Eigelstein, haben sich Trödelläden und Kebabbuden angesiedelt. Doch auch echte kölsche Brauhäuser und viele internationale Restaurants, wie beispielsweise der Italiener „Rossini”, haben sich am Eigelstein gleichermaßen etabliert.




